KI-Nachrichten · 5. November 2026
Bitkom-Studie: 23,5 Milliarden Euro fließen 2026 in deutsche Rechenzentren
Der Digitalverband Bitkom beziffert die Investitionen in deutsche Rechenzentren für 2026 auf 23,5 Milliarden Euro, 57 Prozent mehr als im Vorjahr. Ein Fünftel der Kapazität entfällt auf KI und Hochleistungsrechnen.
Der Digitalverband Bitkom hat am 3. November 2026 in Berlin die Studie „Rechenzentren in Deutschland 2026“ vorgestellt, erstellt vom Borderstep Institut im Auftrag des Verbands auf Grundlage einer Befragung von Betreibern und Fachleuten (belegt). Danach fließen 2026 23,5 Milliarden Euro in deutsche Rechenzentren, 57 Prozent mehr als 2025 mit 15 Milliarden Euro (belegt). Rund 18 Milliarden davon entfallen auf IT-Hardware wie Server und Speicher, rund 5,5 Milliarden auf Gebäude und Gebäudetechnik (belegt).
Auf KI und Hochleistungsrechnen entfallen nach der Studie 2026 20 Prozent der Kapazität, 670 Megawatt Anschlussleistung von insgesamt 3.300 Megawatt (belegt). Gut 2.000 Rechenzentren mit mehr als 100 Kilowatt stehen im Land, der größte Standort ist Hessen mit rund 1.200 Megawatt (belegt). Zum Vergleich nennt Bitkom für die USA rund 47 Gigawatt und für China 22 Gigawatt Rechenzentrumskapazität im Jahr 2025 (belegt). Für 2030 liegt die Trendprognose des Verbands bei 5.500 Megawatt; die Bundesregierung hat ein ungefähres Ausbauziel von 6.000 Megawatt formuliert (belegt). Die Erwartungen bis 2035 in der Studie sind Hochrechnungen, keine Messung (offen). Und die Zahlen stammen von einem Branchenverband, der mit derselben Studie günstigeren Strom und schnellere Genehmigungen fordert; das gehört zur Einordnung dazu (belegt).
Für Unternehmen im deutschsprachigen Raum steckt der Befund im Vertrag. Wo ein KI-Modell rechnet, entscheidet über Datenschutz, Auftragsverarbeitung und Antwortzeit. Wer „Standort Deutschland“ vereinbart, kauft aus einem Markt mit 3.300 Megawatt, nicht aus einem, der schon 2025 bei 47 Gigawatt lag. Dass gut vier von fünf Euro in Server gehen und knapp einer ins Gebäude, heißt im Alltagsbild: Der Zähler wird getauscht, die Leitung in der Wand bleibt. Was in zwei Jahren an Kapazität im Inland tatsächlich steht, sagt die Studie nicht, nur was der Verband erwartet. Nachlesen, wo gerechnet wird, muss, wer den Vertrag unterschreibt: die Geschäftsführung, oder vor ihr der Datenschutzbeauftragte.
Quellen
Anlass: Video „KI-Update kompakt: Nein zu Rechenzentren, Anthropic warnt, Google-Zwang, KI-Mythen“ auf dem Kanal KI Update, 4. November 2026.
Originalquelle: Bitkom e.V., Presseinformation „KI-Boom treibt Rechenzentren in Deutschland“, Berlin, 3. November 2026, abgerufen am 5. November 2026.
Originalquelle: Bitkom, Präsentation „Rechenzentren in Deutschland 2026“ (PDF), Studie des Borderstep Instituts im Auftrag von Bitkom, November 2026.
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Dieser Text wurde mit KI-Unterstützung erstellt und vor der Veröffentlichung nach den Prüfregeln von PontoIt gegen die genannten Quellen geprüft. Redaktionell verantwortlich: René Schröder.
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