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Digitalisierungsberatung

Eine Digitalisierungsberatung sieht sich an, wie in einem Betrieb gearbeitet wird, und sagt, welche Schritte sich lohnen und in welcher Reihenfolge. Hier stehen sieben Anbieter aus Deutschland mit Sitz, Schwerpunkt und der Frage, ob sie nur beraten oder auch selbst umsetzen. Dazu ein Abschnitt darüber, welche Förderung im Oktober 2026 tatsächlich noch läuft — denn mehrere bekannte Programme sind seit über einem Jahr beendet.

Wenn es Ihnen ausdrücklich um künstliche Intelligenz geht, sind Sie auf dieser Seite zu breit unterwegs. Die Anbieter dafür stehen unter KI-Beratung, die Umsetzer unter KI-Agentur.

Wie diese Liste entstanden ist

Ausgewählt wurden Anbieter mit deutschsprachigem Auftritt, erreichbarem Impressum und einem Beratungsangebot, das über die reine Umsetzung hinausgeht. Gestreut nach Region und Rechtsform, vom Einzelunternehmer bis zur GmbH mit eigenem Team. Großberatungen und Vermittlungsportale sind nicht dabei — die einen richten sich an Konzerne, die anderen sind selbst Verzeichnisse.

Bezahlt hat niemand. Kein Anbieter wusste vorher, dass er hier steht. Es gibt keine Rangfolge und keine Empfehlung. Sollte künftig jemand für eine Hervorhebung zahlen, steht an dieser Stelle „Anzeige“, gut sichtbar und nicht im Kleingedruckten.

Geprüft im Oktober 2026. Firmierung und Sitz stammen aus dem Impressum, alles Weitere von der Website des Anbieters. Die Angaben zur Förderung stammen nicht von den Anbietern, sondern aus einer eigenen Prüfung bei BAFA, den Ministerien und den Förderbanken. Was bei der Prüfung nicht vorlag, steht als Lücke da und wird nicht geschätzt.

Womit PontoIt Geld verdienen soll: mit vermittelten Anfragen über das Formular am Seitenende, sobald genug davon zusammenkommen. Nicht mit Platzierungen in dieser Liste. Mehr dazu unter Transparenz.

Förderung: was im Oktober 2026 noch läuft — und was nicht mehr

Wer nach Digitalisierungsberatung sucht, stößt schnell auf Förderprogramme. Das Problem daran: Ein Teil dieser Programme ist beendet, die Seiten dazu stehen aber weiter im Netz. Wir haben deshalb im Oktober 2026 an den amtlichen Quellen nachgesehen — BAFA, Bundeswirtschaftsministerium, Bundesarbeitsministerium, KfW, Landesförderbanken. Nicht in Fördermitteldatenbanken, nicht in Beraterblogs.

Beendet sind: go-digital seit dem 31. Dezember 2024, ohne Nachfolger; belegt ist das in der Bundestags-Drucksache 20/12937 vom 11. September 2024. Dieselbe Drucksache kündigt für 2027 eine neue Maßnahme für kleine und mittlere Unternehmen unter Mittelstand-Digital an — eine Ankündigung, keine Richtlinie, und mehr als diesen Hinweis auf eine Nachfolge lag bei der Prüfung nicht vor. Digital Jetzt seit Ende 2023; der genaue Stichtag ließ sich nicht belegen und steht deshalb hier nicht. Die Digitalisierungsprämie Plus in Baden-Württemberg als Zuschuss seit dem 30. Juni 2025; an ihre Stelle ist ein Darlehen getreten, das heute Digitalisierungsfinanzierung heißt und von der L-Bank zusammen mit der KfW ausgereicht wird. Der ERP-Digitalisierungs- und Innovationskredit der KfW ist durch den ERP-Förderkredit Digitalisierung abgelöst, und dieses Produkt gilt heute für Digitalisierungsvorhaben.

Noch in Kraft sind: die BAFA-Förderung von Unternehmensberatungen für kleine und mittlere Unternehmen, allerdings befristet bis zum 31. Dezember 2026; eine amtliche Aussage über die Zeit danach lag bei der Prüfung nicht vor. INQA-Coaching mit 80 Prozent Zuschuss, bis zu zwölf Coachingtagen und einem Beratertagessatz von höchstens 1.200 Euro netto, seit Juni 2026 mit neuer Förderrichtlinie: Coaching-Schecks werden bis zum 30. Juni 2028 ausgegeben, abgeschlossen sein muss das Coaching bis zum 31. Dezember 2028. Was darüber hinaus zur Laufzeit gilt, steht im Abschnitt weiter unten. Der Digitalbonus Bayern läuft bis zum 31. Dezember 2027; vergeben wird er über ein Kontingentverfahren, das Kontingent ist derzeit erschöpft, und neue Anträge sind ab Montag, 2. November 2026, 10:00 Uhr möglich. In Nordrhein-Westfalen MID Digitalisierung, durch die Richtlinie vom 10. Dezember 2025 mit Wirkung vom 1. Januar 2026 auf Schlüsseltechnologien verengt: Nummer 2 fördert „ausschließlich digitale Produkte in Form intelligenter Anwendungen“ und nennt dazu künstliche Intelligenz, maschinelles Lernen, Data-Mining, Echtzeitverarbeitung sowie AR und VR; außer Kraft tritt die Richtlinie am 31. Dezember 2029. Bei der KfW gilt für Digitalisierungsvorhaben der ERP-Förderkredit Digitalisierung mit den Programmnummern 511 und 512; für Innovationsvorhaben (513, 514) und für allgemeine Mittelstandsvorhaben (365, 366) führt die Bank eigene Produkte.

Der Programmname „Förderung unternehmerischen Know-hows“ ist überholt: Seit der Förderrichtlinie vom 14. Dezember 2022, die für Anträge ab dem 1. Januar 2023 gilt, heißt das BAFA-Programm Förderung von Unternehmensberatungen für kleine und mittlere Unternehmen. Gemeint ist dasselbe. Wenn Ihnen jemand die alte Bezeichnung anbietet, lassen Sie sich das Programm mit seinem heutigen Namen und der Beraternummer nennen.

Zuschusshöhe und Laufzeit: was in den Richtlinien steht

BAFA, Höhe des Zuschusses. Maßgeblich ist die Förderrichtlinie vom 14. Dezember 2022 (Bundesanzeiger, BAnz AT 23.12.2022 B1). Ihre Nummer 5.2 begrenzt die förderfähigen Beratungskosten auf höchstens 3.500 Euro; das ist die Zahl, mit der Sie rechnen, weil sie festlegt, welcher Teil des Honorars überhaupt in die Förderung fällt. Darauf gibt es in den neuen Bundesländern einschließlich Lüneburg und Trier, ohne Berlin und ohne die Region Leipzig, 80 Prozent und höchstens 2.800 Euro. Für die alten Bundesländer einschließlich Berlin und der Region Leipzig, ohne Lüneburg und Trier, sind es 50 Prozent und höchstens 1.750 Euro. Die Änderung vom 12. Dezember 2024 (BAnz AT 23.12.2024 B1) lässt diese Sätze unberührt. An einem Einstiegspaket zu 3.950 Euro, wie es auf dieser Seite vorkommt, bleiben damit 2.200 Euro Eigenanteil in den alten und 1.150 Euro in den neuen Bundesländern.

INQA-Coaching, Laufzeit. Hier gilt die Förderrichtlinie vom 12. Juni 2026 (BAnz AT 22.06.2026 B2). Nach ihrer Nummer 5.2 werden Coaching-Schecks bis zum 30. Juni 2028 ausgegeben, und abgeschlossen sein muss das Coaching bis zum 31. Dezember 2028. Nummer 8 befristet die Richtlinie selbst bis zum 31. Dezember 2029 — für Ihre Planung zählen die beiden früheren Daten.

Der Widerspruch, der hier stand. Bis Oktober 2026 führte diese Seite zwei Punkte als ungeklärt, weil amtliche Quellen des Bundes Unterschiedliches sagten. Am Wortlaut der Richtlinien hat sich beides aufgelöst. Die Kurzmeldung des BAFA vom 27. Dezember 2022 gibt die Sätze richtig wieder; in der Förderdatenbank des Bundes war der Höchstzuschuss von 2.800 Euro als Höchstbetrag der Beratungskosten geführt, und die daraus hochgerechneten 2.240 Euro trägt die Richtlinie nicht. Bei der INQA-Laufzeit meinten die drei Jahreszahlen verschiedene Gegenstände: 2029 die Geltungsdauer der Richtlinie, 2028 das letzte Coachingjahr, 2027 die ESF-Plus-Förderperiode. Die Seite des Bundesarbeitsministeriums war bei der Prüfung auf Stand 1. Juli 2025 und verwies auf die Richtlinie vom 11. April 2024, die Nummer 8 der neuen Fassung ausdrücklich ersetzt. Der Vorgang steht im Änderungsprotokoll.

Was offen bleibt. Die Richtlinien dieses Abschnitts sind am 19. Oktober 2026 im Bundesanzeiger nachgelesen; das ist der Stand, auf den sich die Angaben dieses Abschnitts beziehen. Die BAFA-Richtlinie ist bis zum 31. Dezember 2026 befristet, und eine amtliche Aussage darüber, wie es danach weitergeht, lag bei der Prüfung nicht vor. Die Frist ist knapp: Wenn Sie mit dem Zuschuss rechnen, klären Sie das vor der Beauftragung beim BAFA selbst. Eine zweite Lücke betrifft die Richtlinie selbst — eine Änderung nach dem 12. Dezember 2024 konnten wir nicht belegen. Das ist eine Lücke unserer Prüfung und keine Aussage darüber, dass es keine gibt; fände sich eine solche Änderung, wäre sie der Ort, an dem eine Berechnung der Zuschüsse auf den Bruttobetrag der Beratungskosten seit dem 15. November 2025 geregelt wäre.


Digitalisierungsberatung, IT-Beratung, KI-Beratung: wo verläuft die Grenze

Die Begriffe werden im Markt durcheinander verwendet, und das ist keine Kleinigkeit, weil sich dahinter verschiedene Arbeitsweisen verbergen.

Eine Digitalisierungsberatung beginnt beim Ablauf, nicht bei der Technik. Sie fragt, wie ein Auftrag durch den Betrieb wandert, wo er liegen bleibt, welche Angabe dreimal erfasst wird. Erst danach kommt die Frage, welches System dabei hilft. Das ist der Einstieg für Betriebe, die noch nicht wissen, was sie eigentlich brauchen.

Eine IT-Beratung setzt eine Stufe später an. Netzwerk, Server, Endgeräte, Sicherheit — hier geht es um die Technik selbst, meist mit einem Betrieb im Rücken, der schon weiß, was er will.

Eine KI-Beratung ist der Sonderfall, bei dem von vornherein feststeht, mit welcher Art von Technik gearbeitet werden soll. Wenn Sie schon wissen, dass es um Sprachmodelle, KI-Agenten oder die Auswertung großer Datenmengen geht, sind Sie unter KI-Beratung richtiger als hier. Umgekehrt gilt: Wer eine Digitalisierungsberatung beauftragt und am Ende bei KI landet, hat nichts falsch gemacht. Das ist einer der möglichen Wege.

Und eine vierte Unterscheidung, die im Alltag oft mehr ausmacht als die Begriffe: Berät jemand nur, oder setzt er anschließend auch um? Die Tabelle weiter unten führt das als eigene Spalte.

Was eine Digitalisierungsberatung leistet

  • Bestandsaufnahme. Welche Abläufe gibt es, welche Systeme laufen schon, und an welcher Stelle entsteht Doppelarbeit.
  • Reihenfolge. Womit anfangen. Nicht jeder Schritt lohnt sich, und manche lohnen sich erst, wenn ein anderer davor liegt.
  • Auswahl von Software. Anforderungen aufschreiben, Anbieter vergleichen, Angebote vergleichbar machen — bei ERP-Systemen ist das ein eigenes Handwerk.
  • Förderung. Welches Programm passt, wer ist antragsberechtigt, welche Fristen gelten.
  • Begleitung in der Umsetzung. Projektsteuerung, Abstimmung mit Dienstleistern und die Schulung der Belegschaft, wenn das System steht. Wie das im Einzelnen aussieht, steht unter KI-Schulung.
  • Nachschau. Läuft es so, wie es gedacht war, und arbeitet die Belegschaft tatsächlich damit.

Nicht jeder Anbieter deckt alles ab, und das muss er auch nicht. Wichtig ist, dass Sie wissen, wo seine Arbeit endet und wer den Rest macht.

Fünf Fragen, die vor die Unterschrift gehören

  • Setzen Sie auch um, was Sie mir empfehlen? Die Frage ist nicht als Vorwurf gemeint. Ein Haus, das berät und anschließend baut, kennt die Wirklichkeit seiner eigenen Empfehlung. Ein Haus, das nur berät, hat keinen Grund, ein bestimmtes System vorzuschlagen. Sie sollten es nur vorher wissen.
  • Sind Sie Partner eines Herstellers? Vertriebspartnerschaften stehen meist auf der Website, manchmal nur als Logoleiste. Fragen Sie nach, ob für die empfohlene Software eine Provision fließt. „Branchenunabhängig“ ist übrigens eine Aussage über Kundenbranchen und keine über Herstellerneutralität.
  • Welches Förderprogramm meinen Sie genau, mit heutigem Namen? Lassen Sie sich Programmnamen, Laufzeit und Beraternummer nennen und sehen Sie beim Fördergeber selbst nach. Nicht in einer Datenbank, nicht im Blog — beim BAFA, beim Ministerium, bei der Förderbank.
  • Was bekomme ich am Ende in die Hand? Ein Bericht, eine Maßnahmenliste mit Reihenfolge, ein Lastenheft — oder ein Gespräch, an das sich in vier Wochen niemand mehr erinnert. Lassen Sie sich das Ergebnis vor Beginn beschreiben.
  • Wer sitzt am Tisch, wenn es losgeht? Bei kleinen Häusern ist es die Person, mit der Sie sprechen. Bei größeren nicht zwangsläufig. Fragen Sie nach dem Namen und danach, wie viele Tage diese Person tatsächlich für Sie da ist.

Was den Preis bestimmt

Üblich ist der Tagessatz oder Stundensatz: Sie zahlen, was gebraucht wird. Daneben gibt es den Festpreis für ein abgegrenztes Paket, etwa eine Bestandsaufnahme, die in der Regel zwei bis vier Wochen braucht. Wenn jemand über längere Zeit die Rolle einer IT-Leitung ausfüllt, die es im Betrieb nicht gibt, wird daraus eine laufende Begleitung als Monatsbetrag.

Was den Betrag treibt, ist selten die Beratung selbst, sondern der Umfang der Bestandsaufnahme: Wie viele Abläufe werden angesehen, wie viele Personen befragt, und wird vor Ort gearbeitet oder aus der Ferne. Die Förderung ändert daran nichts — sie senkt Ihren Anteil, nicht den Preis. Und sie bezieht sich meist auf einen gedeckelten Beratungsaufwand, nicht auf das ganze Projekt.

Die Zahlen, die die hier gelisteten Anbieter selbst veröffentlichen: PASSION4IT nennt für den Digital Check 3.950 Euro als Festpreis zuzüglich Reisekosten und für einen eintägigen KI-Workshop ebenfalls einen Festpreis, 3.900 Euro netto zuzüglich Reisekosten, dazu eine Academy ab 39 Euro je Nutzer und Jahr, je Themenfeld bis 199 Euro. ADence nennt 115 Euro netto je Stunde für die Entwicklung, alternativ eine projektbasierte Abrechnung, und 120 Euro je Stunde als Beratungshonorar; der erste Betrag gilt für die Entwicklung und ist kein Stundensatz des Hauses, denn die Preisseite führt für die einzelnen Leistungen eigene Sätze. Websites beginnen dort bei 3.000 Euro netto im Einstiegspaket und im größten Paket bei 11.793 Euro netto. Bei den übrigen fünf lagen bei der Prüfung im Oktober 2026 keine Preise vor. Zwei von sieben. Deshalb steht in der Tabelle bei den anderen keine geschätzte Zahl.


Sonderfall ERP-Auswahl

Wenn im Betrieb ein Warenwirtschafts- oder ERP-System eingeführt oder abgelöst werden soll, ist das kein Teilprojekt der Digitalisierung, sondern ihr Fundament: Das System hält die Daten, mit denen alles Weitere arbeitet. Die Auswahl läuft in festen Schritten — Anforderungen strukturieren, Lastenheft schreiben, Markt sichten, Anbieter vergleichen und die Angebote auf eine gemeinsame Grundlage bringen.

Hier ist die Frage nach der Herstellerneutralität besonders greifbar, weil an einer ERP-Einführung Implementierungspartner mitverdienen. Fragen Sie ausdrücklich, ob für die Empfehlung eine Provision fließt. Und fragen Sie, was passiert, wenn ein laufendes Projekt aus dem Ruder läuft — dafür gibt es das Projekt-Audit als eigene Leistung. Wer die Daten anschließend für Auswertungen nutzen will, findet die technische Seite unter Vektordatenbank und RAG-System.

Sonderfall Prozess- und Organisationsberatung

Manche Betriebe brauchen keine Software, sondern eine andere Aufteilung der Arbeit. Prozessberatung im betriebswirtschaftlichen Sinn sieht sich Abläufe und Zuständigkeiten an und ändert sie, bevor überhaupt jemand über ein System nachdenkt. Das kann der billigere Weg sein, und manchmal erübrigt er die Anschaffung. Wo es dann doch um Abläufe zwischen Systemen geht, ist die n8n-Agentur der nächste Schritt.

Ein Hinweis zur Wortwahl: Unter „Prozessberatung“ versteht man in der Organisationsentwicklung auch etwas ganz anderes — eine Beratungshaltung, bei der der Berater nicht die Lösung liefert, sondern den Betrieb dabei begleitet, sie selbst zu finden. Wenn Sie im Netz auf Coaching-Angebote stoßen, während Sie eigentlich Abläufe meinen, liegt es an diesem doppelten Wortsinn.


Sieben Anbieter im Vergleich

Alphabetisch geordnet, keine Rangfolge. Firmierung und Sitz aus dem Impressum, Schwerpunkt und Preise von der Website des Anbieters, Stand Oktober 2026. Die Spalte zur Beraternummer stammt aus den Angaben der Anbieter: Eine Abfrage der BAFA-Beraterdatenbank war uns bei der Prüfung nicht möglich, eine Gegenprüfung beim Fördergeber damit auch nicht. Nachprüfbar ist sie beim BAFA — lassen Sie sich die Nummer nennen und sehen Sie dort selbst nach. Wie wir uns finanzieren, steht auf Transparenz.

AnbieterSitzSchwerpunktBerät und setzt um (nach Anbieterangabe)BAFA-BeraternummerPreis
2B Consulting GmbHNordhornDokumenten- und Vertragsmanagementbeideslag bei der Prüfung nicht vorsiehe Eintrag
ADence GmbHHamburgBeratung, Software, Onlineshops, Marketingbeides211752siehe Eintrag
CC Management Consulting GmbHRodheim v. d. HöheKundenmanagement, CRM, KundenserviceBeratung, Umsetzung begleitetlag bei der Prüfung nicht vorsiehe Eintrag
CERPOS GmbHOffenbach am MainERP-Auswahl, Einführungsbegleitung und AuditsBeratung, auf Wunsch Projektleitungnach Anbieterangabe registriert, Nummer lag bei der Prüfung nicht vorsiehe Eintrag
digit.ly GmbHHannoverProzessdigitalisierung, Marketing, Webbeideslag bei der Prüfung nicht vorsiehe Eintrag
PASSION4IT GmbHViechtachIT-Strategie, Softwareauswahl, Microsoft 365beides222542siehe Eintrag
Stephan Altemeier Digital ConsultingNeussDigitalberatung, Web, Projektsteuerungbeidesnach Anbieterangabe gelistet, Nummer lag bei der Prüfung nicht vorsiehe Eintrag

2B Consulting GmbH

Sitz Nordhorn · Dokumenten- und Vertragsmanagement · seit 1997

Die 2B Consulting GmbH aus der Grafschaft Bentheim arbeitet an der Stelle, an der Papier im Betrieb liegen bleibt: digitale Akten, Eingangsrechnungen, Dokumenten- und E-Mail-Archivierung, Vertragsmanagement, Dokumentenausgabe und Druckworkflow. Auf der Website heißt es dazu, man berate, plane und setze das Digitalprojekt um; eine Digitalisierungsstrategie erarbeite man auf Wunsch gemeinsam mit dem Kunden. Beratung und Umsetzung liegen damit nach diesen Angaben bei einem Haus. Als Partner der d.velop AG betreut das Unternehmen seine Kunden nach eigener Angabe größtenteils mit der Software d.velop documents, OnPrem und Cloud; daneben nennt es Eigenentwicklungen, Schnittstellen zu Fachanwendungen und das Output-Management-System InterForm. Die Partnerschaft mit d.velop besteht nach eigener Angabe seit 2005. Gegründet wurde das Unternehmen 1997; nach eigener Darstellung startete es als Spezialist für IBM AS/400. Seine Lösungen sowie Beratung und Betreuung beschreibt das Haus als branchenunabhängig, als Kundenkreis nennt es mittelständische Unternehmen. Für das Förderprogramm go-digital ist es nach eigener Angabe für den Schwerpunkt Digitalisierte Geschäftsprozesse autorisiert; eine Nummer dazu lag bei der Prüfung nicht vor.

Passt, wenn Papier und Dokumentenlauf das eigentliche Problem sind und ein durchgehendes Dokumentensystem gesucht wird. · Beratung und Umsetzung: beides, nach Anbieterangabe · Herstellerbindung: d.velop-Partner seit 2005, nach Anbieterangabe · BAFA-Beraternummer: lag bei der Prüfung nicht vor · Register: Amtsgericht Osnabrück HRB 202770 · Preis: lag bei der Prüfung nicht vor

ADence GmbH

Sitz Hamburg · Beratung, Software, Onlineshops, Marketing · Preise auf der Website genannt

Die ADence GmbH ist eine Agentur mit breitem Leistungsschnitt: Softwareentwicklung, ERP, Webdesign, Onlineshops, Online-Marketing und eine eigene KI-Marke namens DSGPT. Die Beratung wird als eigenes Segment geführt und mündet nach dem Aufbau der Website in die eigene Umsetzung. Das Haus ist beim BAFA als Berater registriert, Nummer 211752. Die Website nennt Preise für die einzelnen Leistungen, von der Stunde bis zum Monatspaket, und führt eine Kundenliste mit über 50 Namen; die Kundenstimmen betreffen Agenturarbeit, überwiegend ohne Bezug auf eine einzelne Leistung.

Passt, wenn Beratung und anschließende Umsetzung bewusst in einer Hand liegen sollen und Preise vorab nachlesbar sein müssen. · Beratung und Umsetzung: beides, nach Anbieterangabe · Herstellerbindung: lag bei der Prüfung keine Angabe vor · BAFA-Beraternummer: 211752 · Register: Amtsgericht Hamburg HRB 134810 · Preis: Entwicklung 115 € je Stunde netto oder projektbasiert, Beratungshonorar 120 € je Stunde, Websites ab 3.000 € netto im Einstiegspaket bis ab 11.793 € netto im größten Paket (Website, Stand 10/2026)

CC Management Consulting GmbH

Sitz Rodheim v. d. Höhe · Kundenmanagement und CRM · inhabergeführt

Die CC Management Consulting GmbH aus der Wetterau bearbeitet die Digitalisierung von der Kundenseite her. Ihr Angebot umfasst Customer Management, Service Improvement, CRM-Beratung, Digitalisierungsberatung, Qualitätsmanagement im Kundenservice, Beschwerdemanagement und die Auslagerung von Call-Center-Leistungen. Zur Digitalisierung heißt es auf der Website, man konzipiere, wähle die Technologien aus und begleite deren Implementierung. Zum CRM Consulting heißt es, man habe keine Geschäftsbeziehungen oder Vertragsbindungen zu Anbietern. Die fünf Fallbeispiele nennen vier Kunden mit Namen und betreffen Qualitätsmanagement, Call-Center-Auslagerung, Service-Organisation, Customer Journey und Beschwerdemanagement. Für das Förderprogramm go-digital ist das Haus nach eigener Angabe autorisiertes Beratungsunternehmen; eine Nummer dazu lag bei der Prüfung nicht vor.

Passt, wenn der Kundenkontakt der Ausgangspunkt ist und CRM, Service und Telefonie zusammen gedacht werden sollen. · Beratung und Umsetzung: Beratung, Konzeption und Implementierungsbegleitung, nach Anbieterangabe · Herstellerbindung: für den CRM-Bereich als nicht bestehend erklärt, nach Anbieterangabe · BAFA-Beraternummer: lag bei der Prüfung nicht vor · Register: Amtsgericht Friedberg HRB 8002 · Preis: lag bei der Prüfung nicht vor

CERPOS GmbH

Sitz Offenbach am Main · ERP-Auswahl und Einführungsbegleitung · seit 2000

Die CERPOS GmbH (Gesellschaft für Controlling Logistik Reengineering) begleitet mittelständische Betriebe bei der Auswahl und Einführung von ERP-Systemen. Das Vorgehen ist als Kette beschrieben: Anforderungen strukturieren, Lastenheft, Marktrecherche, Anbietervergleich. Zur Einführung heißt es auf der Website, man unterstütze vom Projektcoaching bis zur Übernahme der Projektleitung; die Rolle des ERP-Anbieters oder technischen Implementierungspartners übernehme man dabei nicht. Daneben gibt es ein ERP-Projekt-Audit, das nach Anbieterangabe während oder nach der Inbetriebnahme die Neutralität der Auswahl, die Budgettreue und den Erfolg der Inbetriebnahme prüft, sowie ein ERP-Audit zur Nutzung eines eingeführten Systems im Alltag. Die Branchenliste umfasst nach Anbieterangabe 21 Felder, überwiegend fertigungsnah — darunter Anlagen- und Maschinenbau, Automobilzulieferindustrie und Nahrungsmittelindustrie —, daneben Handel, Online-Handel, Dienstleistungsunternehmen und Ingenieurbüros. Zur Neutralität heißt es auf der Website wörtlich, CERPOS verkaufe keine ERP-Software und erhalte keine Provisionen von Herstellern oder Implementierungspartnern. Als Unternehmensberatung ist das Haus nach eigener Angabe beim BAFA registriert. Zum Preis nennt die Website nach einem Erstgespräch eine transparente Aufwandsschätzung oder ein auf die Aufgabe zugeschnittenes Angebot. Die Referenzen sind namentlich aufgeführt und jeweils einer Leistung zugeordnet; für fünf von ihnen gibt es einen eigenen Anwenderbericht.

Passt, wenn ein ERP-System ausgewählt, geprüft oder abgelöst werden soll und die Begleitung von einem Haus kommen soll, das nach eigener Angabe keine ERP-Software verkauft und keine Herstellerprovisionen erhält. · Beratung und Umsetzung: Beratung, Projektcoaching und auf Wunsch Projektleitung; nach Anbieterangabe nicht als ERP-Anbieter oder technischer Implementierungspartner · Herstellerbindung: nach Anbieterangabe keine, ohne Provisionen · BAFA-Beraternummer: nach Anbieterangabe registriert, Nummer lag bei der Prüfung nicht vor · Register: Amtsgericht Offenbach HRB 47364 · Preis: lag bei der Prüfung nicht vor

digit.ly GmbH

Sitz Hannover · B2B-Digitalagentur · seit 2001

Die digit.ly GmbH ist eine inhabergeführte Digitalagentur für Geschäftskunden, seit 2001 am Markt, mit 22 Digital-Expertinnen und -Experten nach eigener Angabe; die Teamseite führt 20 Personen namentlich auf. Die Arbeitsfelder sind Strategie, Online-Marketing, KI und Automatisierung sowie Webentwicklung. Die Prozessdigitalisierung ist als vierstufiges Vorgehen beschrieben — Analyse, Priorisierung und Fahrplan, Begleitung der Veränderung, Übergabe an die Umsetzung. Zum Preis heißt es auf der Website, der Aufwand richte sich nach der Zahl der betrachteten Prozesse und der Analysetiefe; eine Ersteinschätzung ist nach eigener Angabe kostenlos. Das Haus führt Partnerschaften mit Google, Meta, Microsoft, TYPO3 und HubSpot. Die sechs namentlichen Fallstudien betreffen überwiegend Suchmaschinenwerbung, Landingpages und Lead-Prozesse, dazu Tracking, LinkedIn Ads sowie Webinare und Studioproduktion.

Passt, wenn Digitalisierung und Marketing zusammen gedacht werden und ein Team statt eines Einzelnen gesucht wird. · Beratung und Umsetzung: beides, nach Anbieterangabe · Herstellerbindung: Partner von Google, Meta, Microsoft, TYPO3, HubSpot · BAFA-Beraternummer: lag bei der Prüfung nicht vor · Register: Amtsgericht Hannover HRB 204006 · Preis: lag bei der Prüfung nicht vor

PASSION4IT GmbH

Sitz Viechtach · IT-Strategie und Softwareauswahl · Preise auf der Website genannt

Die PASSION4IT GmbH aus dem Bayerischen Wald arbeitet in sieben Linien, von der Reifegradanalyse über Microsoft 365 bis zur Rolle einer zeitweiligen IT-Leitung. Der Digital Check läuft in fünf Schritten und dauert nach Anbieterangabe in der Regel zwei bis vier Wochen; er endet mit einem Fahrplan. Bei der Softwareauswahl arbeitet das Haus mit einem Verfahren, bei dem Anbieter vor einer Jury aus dem Kundenbetrieb präsentieren. Zur Unabhängigkeit heißt es auf der Website für diese Smarte Softwareauswahl, PASSION4IT verdiene daran allein das vereinbarte Honorar und weder an Lizenzen der bewerteten Systeme noch an einer Vermittlungsprovision. Ein Schwesterunternehmen namens amaiko bietet eine KI-Plattform für Microsoft 365 an. Beim BAFA registriert unter der Nummer 222542.

Passt, wenn ein abgegrenzter Einstieg zum Festpreis gesucht wird und der Betrieb im süddeutschen Raum sitzt. · Beratung und Umsetzung: beides, nach Anbieterangabe · Herstellerbindung: für die Softwareauswahl nach Anbieterangabe keine Erlöse aus Lizenzen der bewerteten Systeme und keine Vermittlungsprovision · BAFA-Beraternummer: 222542 · Register: Amtsgericht Deggendorf HRB 5793 · Preis: Digital Check 3.950 € Festpreis zzgl. Reisekosten, KI-Tagesworkshop 3.900 € netto zum Festpreis zzgl. Reisekosten, Academy ab 39 € je Nutzer und Jahr, je Themenfeld bis 199 € (Website, Stand 10/2026)

Stephan Altemeier Digital Consulting

Sitz Neuss · Einzelunternehmer · Beratung, Umsetzung und Agentursteuerung

Stephan Altemeier berät als Einzelunternehmer Betriebe bis etwa 50 Beschäftigte. Der Einstieg läuft über einen Workshop und einen Beratungsbericht, das weitere Vorgehen ist modular aufgebaut. Daneben arbeitet er als umsetzende Agentur — Websites, Apps, Suchmaschinen, Social Media, Tracking — und übernimmt Interim-Projektmanagement sowie die Steuerung externer Dienstleister. Zur Neutralität heißt es auf der Website, man schlage sich während der Beratung nicht selbst für die Umsetzung vor, es sei denn, der Kunde wünsche es. Der Auftritt läuft neben der eigenen Firmierung auch unter der Marke starte-digital.de. Die vier Kundenstimmen auf der Website betreffen Website, Onlineshop, Social-Media-Beratung und die Zusammenarbeit allgemein; dazu nennt die Website drei Referenzkunden mit Namen.

Passt, wenn ein kleiner Betrieb einen festen Ansprechpartner sucht, der auch die Steuerung externer Dienstleister übernimmt. · Beratung und Umsetzung: beides, nach Anbieterangabe · Herstellerbindung: nach Anbieterangabe kein Eigenvorschlag für die Umsetzung ohne Kundenwunsch · BAFA-Beraternummer: nach Anbieterangabe gelisteter BAFA-Berater, Nummer lag bei der Prüfung nicht vor · Register: kein Handelsregistereintrag, Einzelunternehmen laut Impressum · Preis: lag bei der Prüfung nicht vor


Häufige Fragen

Was kostet eine Digitalisierungsberatung?

Von den sieben hier gelisteten Anbietern veröffentlichen zwei ihre Preise. Der eine nennt 115 Euro netto je Stunde für die Entwicklung und 120 Euro je Beratungsstunde, der andere Festpreise von 3.900 und 3.950 Euro für ein abgegrenztes Einstiegspaket, beide zuzüglich Reisekosten. Bei den übrigen fünf lagen bei der Prüfung im Oktober 2026 keine Zahlen vor. Eine Schätzung steht hier bewusst nicht.

Gibt es noch go-digital?

Nein. Das Programm ist zum 31. Dezember 2024 ausgelaufen, und ein Nachfolger ist nicht aufgelegt. Die Bundestags-Drucksache 20/12937 vom 11. September 2024 kündigt für 2027 eine neue Maßnahme für kleine und mittlere Unternehmen unter Mittelstand-Digital an — eine Ankündigung, keine Richtlinie, und ein Anspruch lässt sich daraus nicht ableiten. Weil viele Seiten zu go-digital weiter im Netz stehen, taucht es in Suchergebnissen und in Angeboten immer noch auf. Wer heute Förderung sucht, sieht sich die BAFA-Förderung von Unternehmensberatungen, INQA-Coaching und die Landesprogramme an.

Muss ein Berater beim BAFA registriert sein?

Nur dann, wenn Sie die BAFA-Förderung in Anspruch nehmen wollen. Für die Beratung selbst braucht es keine Registrierung. Sie ist für den Berater kostenfrei, verlangt aber den Nachweis eines Qualitätssicherungsinstruments. Lassen Sie sich die Nummer nennen — sie ist beim BAFA nachprüfbar. Und achten Sie auf die Reihenfolge: Nach Nummer 7.2.2 der Förderrichtlinie genügt es nicht, den Antrag vor dem Beginn der Beratung zu stellen. Maßgeblich ist das Informationsschreiben der Leitstelle, und erst danach darf die Beratung beginnen.

Ist es ein Nachteil, wenn der Berater auch umsetzt?

Das lässt sich pauschal nicht sagen, und es ist auch nicht unsere Rolle, das zu beurteilen. Wichtig ist, dass Sie vor der Unterschrift wissen, welche der beiden Aufstellungen Sie vor sich haben — deshalb steht das als eigene Spalte in der Tabelle.

Wie lange dauert eine Bestandsaufnahme?

Die einzige veröffentlichte Angabe unter den hier gelisteten Anbietern lautet in der Regel zwei bis vier Wochen für ein abgegrenztes Einstiegspaket; der Vorbehalt steht so beim Anbieter. Beim INQA-Coaching sind bis zu zwölf Coachingtage über bis zu sieben Monate vorgesehen. Wie lange es bei Ihnen dauert, hängt vor allem daran, wie viele Abläufe angesehen und wie viele Personen befragt werden.

Warum steht hier kein Anbieter aus meiner Region?

Die Liste ist nach Region gestreut, aber sie ist nicht vollständig — sieben Anbieter decken Deutschland nicht ab. Wenn Sie einen Anbieter kennen, der hierher gehört, schreiben Sie uns über das Formular. Vorschläge gehen in die nächste Prüfung dieser Seite ein; nach welchen Kriterien ausgewählt wird, steht oben im Kasten.

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Beschreiben Sie kurz, worum es geht. Wir sehen uns Ihre Anfrage an und sprechen Anbieter aus dem Verzeichnis an, wenn welche dazu passen. Kostenlos, und ohne dass daraus eine Verpflichtung entsteht.

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Vielen Dank für Ihre Anfrage. Wir sehen sie uns an und melden uns, sobald wir passende Anbieter angesprochen haben.

Wie wir mit Ihren Daten umgehen, steht in unserer Datenschutzerklärung.

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